Steven Spielberg über seine “Robopocalypse”-Adaption

2011 hat Steven Spielberg gut genutzt. Mit The Adventures of Tintin und War Horse brachte er in den USA gleich zwei Filme in die Kinos, letzterer startet bei uns allerdings erst am 16. Februar. Zur Zeit arbeitet Spielberg an Lincoln, mit Daniel Day-Lewis als der 16. Präsident der USA. Anschliessend wird er mit Robopocalypse, nach War of the Worlds (2005), wieder zur Science-Fiction zurückkehren.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Buch von Daniel H. Wilson und kriegt eine Überarbeitung von Drew Goddard (Cloverfield). In naher Zukunft werden die Menschen so stark von unterschiedlichen Maschinen umgeben sein, dass man sie überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Was passiert, wenn sich all diese Maschinen gegen die Menschheit verschwören? Angeführt von der künstlichen Intelligenz Archos kontrollieren sie plötzlich Transport- und Kommunikationswesen und starten einen Krieg gegen die Menschheit, die sich zum ersten Mal in der Geschichte zusammenschliesst, um zu überleben.

Spielberg sagte zu seiner Adaption: “Es ist ein Film über einen globalen Krieg zwischen Mensch und Maschine. Ich hatte riesigen Spass, die Zukunftsvision bei Minority Report zu machen, und diese Zukunft [von Robopocalypse] wird schneller Realität werden, als wir uns dies vorgestellt hätten. Robopocalypse spielt etwa 15 – 20 Jahre in der Zukunft, es ist also eine Zukunft, zu der wir noch einen Bezug haben. Es geht um die Auswirkung, die das Produzieren von unterschiedlichen Technologien, die unser Leben einfacher machen, nach sich zieht und darum was passiert, wenn diese Technologie klüger wird als wir. Es ist nicht ein ganz neues Thema, das wurde schon mehrfach in der Science-Fiction behandelt, aber es ist ein Thema, das mit jedem Jahr bedeutungsvoller wird.”

Produktionsstart wird wohl im Herbst 2012 sein, ein Kinostart muss also noch bis 2013 auf sich warten.

 

This Post Has 0 Comments

Leave A Reply





*